Pecha Kucha
Der Begriff Pecha Kucha (ausgesprochen: petscha-kutscha) stammt aus dem japanischen Sprachgebrauch und bedeutet „wirres Geplauder oder Stimmengewirr“. Es handelt sich dabei um eine spezielle Vortragstechnik, bei der zu einem mündlichen Vortrag passende Bilder bzw. Folien an eine Wand projiziert werden. Die Anzahl der Bilder oder Folien ist beschränkt auf 20 Stück, ebenso wie die 20-sekündige Dauer der Projektionszeit je Bild/Folie. Insgesamt beträgt damit die Dauer des Vortrags 6 Minuten und 40 Sekunden.
Die Vorteile und Ziele dieser Technik liegen darin die Präsentationen möglichst kurz und prägnant zu halten mittels rigider Zeitvorgaben, um von vornherein langatmige Vorträge und eine damit verbundene Ermüdung der Zuhörer zu vermeiden. Auch werden die Vortragenden gezwungen ihre Gedanken fokussierter dem Publikum zu vermitteln.
Ursprünglich eher im künstlerisch-kreativen Bereich (Design, Kunst, Mode oder Architektur) angesiedelt, findet die Pecha Kucha-Präsentationstechnik mehr und mehr Anwendung im Unternehmensbereich und hier insbesondere bei internen Unternehmens-Präsentationen.
Siehe auch:
Präsentation