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Hygienefaktoren


Hygienefaktoren, auch Dissatisfaktoren genannt, spielen bei Mitarbeiterbefragungen eine Rolle. Sie sind Bestandteil eines Konzeptes, das von Frederick Herzberg entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um Faktoren, die die Entstehung von Unzufriedenheit verhindern, aber nicht unbedingt zur Zufriedenheit beitragen. Häufig werden diese Faktoren gar nicht bemerkt bzw. als selbstverständlich betrachtet. Sind sie aber nicht vorhanden, empfindet man dies als Mangel, was zu Unzufriedenheit führt.

Zu den Hygienefaktoren zählen insbesondere:

  • Entlohnung und Gehalt
  • Personalpolitik (Personalführung/Kontrolle)
  • Zwischenmenschliche Beziehungen zu Mitarbeitern und Vorgesetzten
  • Führungsstil
  • Physische Arbeitsbedingungen
  • Sicherheit des Arbeitsplatzes

Im Falle, dass alle diese extrinsischen (fremdbestimmten) Aspekte hinlänglich erfüllt sind, entsteht allerdings keine Zufriedenheit, sondern ein neutraler Erlebniszustand, der als Nicht-Unzufriedenheit bezeichnet wird.

Hinweis: Hygienefaktoren sind selbstverständlich und haben keine oder nur kurzfristige Motivationswirkung.

  • Fehlende Hygienefaktoren führen zu Unzufriedenheit.
  • Hygienefaktoren können durch Motivationsfaktoren nur teilweise ausgeglichen werden.
  • Wenn Hygienefaktoren vorhanden, wirken Motivationsfaktoren zusätzlich positiv.

Siehe auch:
Mitarbeiterbefragung
Mitarbeiterzufriedenheit
Zufriedenheit

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