B2B-Umfragen
Bei der Durchführung von B2B- oder auch Business-to-Business-Umfragen sind einige Besonderheiten zu beachten. Folgende Aspekte haben sich aus der langjährigen Praxis von FBInnovation im B2B-Bereich (insbesondere bei Kundenbefragungen) herauskristallisiert:
1) Notwendigkeit kleiner Fallzahlen bzw. Stichproben, im B2B-Bereich oft unumgänglich, resultiert aber auch in zuverlässigen und umsetzbaren Ergebnissen
2) Relevanz des Themas, d.h. hohe Rücklaufquoten sind nur erreichbar bei Themen mit (großer) Bedeutung für den Befragten
3) Durchführung ausschließlich wichtiger bzw. notwendiger Umfragen, da nur begrenzte Anzahl an Zielunternehmen vorhanden Begrenzung der Themen bzw. Verzicht auf unwichtige Themen unumgänglich
4) Identifikation der Buying Center, d.h. mehrere Ansprechpartner im Kundenunternehmen vorhanden und wohl überlegte Auswahl der Interviewpartner notwendig
5) Erstellung kurzer und knapper Fragebögen, um die Zeit der Teilnehmer nicht zu überbeanspruchen, höhere Rücklaufquoten und höhere Antwortqualität möglich
6) Durchführung von telefonischen Befragungen, d.h. im B2B-Bereich effektivstes Befragungsinstrument zur Gewinnung maximal möglicher und brauchbarer Informationen zu vertretbaren Kosten
7) Rücklaufquote als Indiz für Interesse am Thema, denn im B2B-Bereich Rücklaufquoten sehr stark abhängig davon wie interessant das Befragungsthema für die Teilnehmer ist
8) Einfordern von Vermutungen und Schätzungen der Befragten, um Antworten und Daten zu sämtlichen - auch schwer zu beantwortenden - Fragen zu erhalten
9) Kommunikationsaspekt von B2B-Umfragen, d.h. nicht nur Erkenntnisse sammeln sondern auch nach außen kommunizieren, professionelle Handhabung notwendig
10) Feedback an Teilnehmer, um die Kunden für die aufgebrachte Zeit und Mühe zu belohnen
Siehe auch:
B2B
Kundenanalyse / Kundenbefragung
Stichprobe
Rücklaufquote
Fragebogen
Telefonische Befragung